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Die letzten Einsätze

H-Kommunal (Anforderung BSE, Katastrophenhilfe Ahrtal)

Einsatz-Nr.: 21/2021

Datum: 05. August 2021 - 11. August 2021

Ort: Ahrbrück (Rheinland-Pfalz)

Fahrzeuge: HLF 20

 

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H-VU-klemm (PKW gegen Baum, 1 Person im Fahrzeug)

insatz-Nr.: 20/2021

Datum: 28. Juli 2021

Alarmierung: Nachts

Ort: Scharfenbrück

Fahrzeuge: HLF 20 // TLF 16/25

 

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B-klein (unklare Rauchentwicklung)

Einsatz-Nr.: 19/2021

Datum: 20. Juli 2021

Alarmierung: Nachmittags

Ort: Woltersdorf

Fahrzeuge: TLF 16/25

Die Feuerwehr Nuthe-Urstromtal im Hochwassereinsatz an der Ahr

Es sind Eindrücke, Eindrücke die die 11 Kameraden aus Nuthe-Urstromtal wohl nicht mehr vergessen werden, zu tief haben sich die Bilder von weggeschwemmten Häusern, zerstörten Brücken, zerquetschten Fahrzeugen und angehäuften Müll und Unrat ins Gedächtnis eines Jeden „eingebrannt“.

Am Donnerstag den 05. August ging es für die Kräfte aus dem Nuthe-Urstromtal, im Rahmen der Katastrophenhilfe des Landes Brandenburg, mit dem „Hilfeleistungszug“ der Brandschutzeinheit gemeinsam mit weiteren 28 Kräften verteilt aus ganz Teltow Fläming in Richtung Ahrtal (Rheinland-Pfalz/Nordrhein-Westfahlen). 

Nach ca. 12 Stunden Fahrt in Kolone, kamen die Kameraden gegen 18:00 Uhr an der zentralen Anlaufstelle am Nürburgring an. Spät am Abend wurden dann die Aufträge und Aufgaben für die nächsten Tage verteilt. Nach einer – sehr kurzen – Nacht am Nürburgring, ging es dann für die gesamte Einheit am darauffolgenden Tag in das, von der Flut, stark betroffene Ahrbrück (Rheinland-Pfalz). Hier wurde in den darauffolgenden Tagen in etwa 50 Häusern Schlamm entfernt, Öltanks ausgepumpt, Heizungsanlagen demontiert, Fußböden und Putz abgestemmt, Schächte gereinigt und beim Aufbau der Trinkwasserversorgung unterstützt. Es waren kräftezehrende Tage für alle eingesetzten Kräfte, nicht nur auf Grund der anstrengenden Arbeiten, sondern auch die Gespräche mit Betroffenen und Hinterbliebenen der Flutkatastrophe wird wohl niemand mehr vergessen. Hinzu kamen die Bilder und Gerüche, die es von Jedem zu verarbeiten galt. 

Menschen verloren ihre Partner, Kinder, Angehörige und/oder Freunde, verloren ihr Hab und Gut und genannte Existenzen. Bei Gesprächen mit den Betroffenen lief es fast jedem „kalt den Rücken“ herunter.

Welche großen Nachwirkungen es durch die Flut noch geben wird, lässt sich nur erahnen. Kontaminiertes Wasser und Schlamm beschädigten bereits die persönliche Schutzausrüstung und einige Gerätschaften.

Nach den anstrengenden Arbeitstagen war die Einheit in einer örtlichen Grundschule untergebracht, hier wurden die Kräfte rundum versorgt, konnten sich duschen und den Abend ausklingen lassen.

Nach sechs kräftezehrenden Arbeitstagen ging es dann für alle Kameradinnen und Kameraden aus Teltow-Fläming am Mittwoch, den 11. August wieder zurück in die Heimat. Am Standort Woltersdorf wurden sie dann bereits, durch nicht mitgereiste Kräfte der örtlichen Löschgruppe, mit Kuchen, Bratwurst und einem kühlen Getränk herzlich in Empfang genommen. Nach einem gemütlichen Beisammensitzen fielen dann wohl alle Helfer erschöpft in das gemütliche heimische Bett. Am Folgetag traf sich dann nochmals ein Teil um die eingesetzten Fahrzeuge - den Kommandowagen des Zugführers aus Schönefeld und das Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug aus Woltersdorf - gründlich zu reinigen und von kontaminiertem Dreck zu entfernen.

Die große Dankbarkeit, die den eingesetzten Kräften durch die Betroffenen entgegengebracht wurde, half dem Ein oder Anderen über schwierige und anstrengende Einsatzphasen hinweg und bei der Verarbeitung des Erlebten.

 

An dieser Stelle möchten sich alle eingesetzten Kräfte bei allen Betroffenen für die entgegengebrachte herzliche Dankbarkeit, bei den Versorgungsteams am Nürburgring und der Grundschule Ahrbrück sowie bei allen weiteren zu dem Zeitpunkt vor Ort eingesetzten Kräfte der Feuerwehr, des THW und der Bundeswehr für die gute Zusammenarbeit und kameradschaftlichen Abende bedanken.

 

„Jede Hoffnung ist ein Licht auf Zeit,

jedes Licht eine Hoffnung für die Ewigkeit.“

~ Monika Minder ~

 

In Gedenken an alle Flutopfer...

 

F. Hochmuth & L. Prill

FF Woltersdorf

 

2020, was für ein Jahr... Manche würden sagen: „Ein Jahr zum Vergessen!“

Ja, das Jahr 2020 hat sich bestimmt jeder von uns anders vorgestellt und dennoch hat jeder das Beste aus dieser sehr schwierigen Situation gemacht.

Die aktuelle Zeit ist schwierig und wie gerne würden wir unsere Liebsten zu Weihnachten oder auch zu Sylvester in den Arm nehmen, wie gerne würden wir die anstehenden Feierlichkeiten in großer Runde feiern... All‘ das muss dieses Jahr leider in kleinem Rahmenstattfinden und dennoch werden wir es überstehen und das Beste daraus machen.

Wir - die Freiwillige Feuerwehr Woltersdorf - möchten Ihnen dennoch ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das, hoffentlich bessere, Jahr 2021 wünschen.

Feiern Sie im kleinen Rahmen, passen Sie auf sich und Ihre Mitmenschen auf und in der aktuellen Phase „Bleiben Sie gesund!“.

Selbstverständlich sind und bleiben wir rund um die Uhr für Sie einsatzbereit. 
Im Notfall einfach den Notruf 112 wählen!

Nun genug der vielen Worte. 

„Frohe Weihnachten und kommen Sie gut ins neue Jahr!“

Ihre
Freiwillige Feuerwehr Woltersdorf

Zugausbildung nach langer Corona-Zwangspause wieder aufgenommen

 

Am 25. August 2020 wurde nach langer 3-monatiger Corona-Zwangspause nun zum zweiten mal die monatliche Zugausbildung, gemeinsam mit den Löschgruppen Ruhlsdorf und Schöneweise unter Einhaltung der aktuellen Schutzmaßnahmen durchgeführt.

Als Thematik stand diesmal eine Einsatzübung in einem ehemaligen Schulkomplex in der Luckenwalder "Auguststraße" auf dem Dienstplan. Organisiert durch den Gemeindebrandmeister M. Richter und dem Zugführer P. Hipke wurden die vorhandenden Räumlichkeiten mittels Kunstnebel verraucht und der komplette Aufbau von der Wasserversorgung bis hin zur Menschenrettung und Brandbekämpfung durchgeübt.

Im Anschluss der Übung fand im Feuerwehrgerätehaus in Woltersdorf eine ausführliche Auswertung durch die Ausbilder statt, im Großen und Ganzen verlief die Übung jedoch reibungslos und der Zug 1 der Gemeinde Nuthe-Urstromtal sieht sich gut ausgebildet für die kommenden Einsätze.

 

Ein besonderer Dank gilt an die Gebäudeverwaltung der Stadtverwaltung Luckenwalde für die Bereitstellung des Übungskomplexes in der Auguststraße sowie an die Ausbilder M. Richter und P. Hipke für die Planung und Auswertung der Übung.

 

Wir hoffen auch in Zukunft die schon gute Zusammenarbeit mit den Löschgruppen Ruhlsdorf und Schöneweide weiter ausbauen zu können.

 

L. Prill (FF Woltersdorf)

Neue Bilder zu unseren Fahrzeugen online!

Nach unserem Fotoshooting mit dem Team der ,,Blaulichtfotografen Ost" sind nun die Bilder online, schaut sie Euch direkt an!

Jugendfeuerwehr erhält Spendencheck

UNSER NEUES HLF 20

Am 06. Oktober 2017 war es endlich soweit, uns wurde unser neues "Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20" feierlich übergeben. Um 18 Uhr fuhr das HLF 20 mit Blaulicht und Martinshorn auf den Hof, wo zuvor Bürgermeisterin Monika Nestler (Linke) und Gemeindebrandmeister Bernd Wendland obligatorisch den Schlüssel an Ortswehrführer Mathias Richter übergeben haben. Bereits am Donnerstagnachmittag zuvor, wurde unser neues Fahrzeug bei Sturmeinsätzen durch Sturmtief Xavier im Einsatz auf die Probe gestellt und leistete treue Dienste. Für das HLF 20 ging unsere "Oma" das LF 16-TS in die Hände der Löschgruppe Ruhlsdorf über.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Feuerwehr Luckenwalde und den Löschgruppen Ruhlsdorf und Liebätz, welche mit uns die Übergabe unseres neuen Fahrzeugs feierten.

Der dazugehörige Artikel im Gemeindeblatt

Gemeindeblatt vom 24. November 2017

Jahresbericht 2016 (Gemeindeblatt vom 31.03.2017)
Monatsbericht August / September 2016 (Gemeindeblatt vom 28.10.2016)
Monatsbericht Juli 2016 (Gemeindeblatt vom 26.08.2016)
Monatsbericht Juni 2016 (Gemeindeblatt vom 29.07.2016)
Monatsbericht Mai 2016 (Gemeindeblatt vom 24.06.2016)
Monatsbericht April 2016 (Gemeindeblatt vom 27.05.2016)

Hausbrand bei Gottow

 

Es ist die Nacht vom 18.03.2016 zum 19.03.2016, als um 1:28 Uhr der Pieper und die Sirene gingen. Einsatzstichwort B-Gebäude groß bei Gottow.

Beim Eintreffen am Einsatzort, welcher anfangs ziemlich schwer zu erreichen war, boten sich dem Einsatzleiter  (FFW Woltersdorf) einige Probleme, zum einen mussten Schlauchleitungen über einen Graben gelegt werden um Löschwasser am Brandobjekt zu haben, zusätzlich mussten die Kameraden über eine Steckleiter den Graben überqueren und seien das alles nicht schon große Schwierigkeiten genug so gestaltete sich die Löschwasserversorgung sehr schwierig.

Bei dem Brandobjekt handelte es sich um ein lehrstehendes Gebäude, das Dach war bereits beim Eintreffen durch den Brand eingefallen, somit konnten die Angrifftrupps der Wehren nicht in das brennende Haus vordringen.

Nach Einsatzende gegen 6:00 Uhr fuhren alle Kameraden auf die Wache zurück. Die Ursache des Brandes ist bisher unklar.

An dieser Stelle ein Dank an das Redaktionsteam des Blaulichtreports Potsdam für die sehr schönen Bilder.

Jahresbericht der Feuerwehr Woltersdorf 2015 (Gemeindeblatt vom 29.04.2016)
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